Ibiza und Formentera erlebt man am besten vom Wasser aus. Auf dem Landweg erhascht man nur flüchtige Blicke. Mit der Yacht hingegen eröffnet sich einem die Küste in ihrer ganzen Pracht: versteckte Buchten, kilometerlange weiße Sandstrände, imposante Klippen und Ankerplätze, die sich vom Wasser aus völlig anders anfühlen.
Entlang der Westküste Ibizas passieren Sie türkisfarbene Buchten, eingerahmt von pinienbewachsenen Hügeln und felsigen Landzungen. Richtung Süden wandelt sich das Bild zu Strandclubs und weiten Sandstränden. Setzen Sie Ihre Reise nach Formentera fort, und das Wasser ist kristallklar, flach und strahlend hell – eher karibisch als mediterran. Werfen Sie den Anker und Sie befinden sich direkt im offenen Meer: keine Menschenmassen, keine Warteschlangen, kein mühsames Wandern auf staubigen Pfaden in der Hitze.
An einem einzigen Tag können Sie zwischen lebhafter Strandatmosphäre und ruhigen, unberührten Buchten wechseln. Schwimmen Sie im seichten Wasser, gleiten Sie an berühmten Sehenswürdigkeiten vorbei, genießen Sie ein Mittagessen fast im Meer und lassen Sie den Tag mit einer entspannten Fahrt im Sonnenuntergang zurück nach Ibiza ausklingen.
Wenn Sie beide Inseln richtig erleben möchten, ist eine Erkundung per Yacht die beste Wahl. Entdecken Sie unsere Yachtcharter- Angebote auf Ibiza und planen Sie einen Tag ganz nach Ihren Wünschen.
Ankern bei Sonnenuntergang – Cala Conta und die Gewässer um Es Vedrà bieten einige der schönsten Ausblicke auf das goldene Abendrot in Ibiza.
Schwimmen & Schnorcheln – Sowohl Cala Salada auf Ibiza als auch Cala Saona auf Formentera bieten klares Wasser und hervorragende Sicht.
Strandclub-Atmosphäre – Cala Jondal und Ses Salines eignen sich ideal zum Ankern vor der Küste, bevor man zum Mittagessen anlegt.
Ruhige Auszeit – Die nördlichen Buchten Ibizas oder die ruhigeren Abschnitte der Playa de Llevant auf Formentera bieten mehr Privatsphäre.
Weißer Sand und flaches Wasser – Ses Illetes auf Formentera ist berühmt für seinen leuchtend türkisfarbenen, flachen Ankerplatz.
Ganztägige Inselhüpftour – Kombinieren Sie die Westküste Ibizas mit einer Kreuzfahrt nach Formentera für einen abwechslungsreichen und entspannten Chartertag.
Im Sommer herrscht meist ruhige See – zwischen Ibiza und Formentera ist das Wasser oft spiegelglatt und ideal für Kreuzfahrten bei beständigem Wetter.
Geschützte Ankerplätze – die Buchten an Ibizas Westküste bieten je nach Windrichtung Schutz, während Formentera weite, sandige Ankerflächen bietet.
Beliebte Ankerplätze – Cala Conta, Cala Jondal und Ses Illetes sind in der Hochsaison stark frequentiert; am besten besucht man sie früh morgens oder spät abends.
Tiefenbetrachtungen – Viele Ankerplätze weisen Tiefen zwischen 4 und 12 Metern auf, wobei die sandigen Meeresböden um Formentera besonders gut für sicheres Ankern geeignet sind.
Dies bietet Ihnen eine schnelle Möglichkeit, Ihre Route zu planen, bevor Sie im Folgenden jeden Strand und Ankerplatz genauer erkunden.
Cala Conta (Platges de Comte)
Westküste, legendärer Ankerplatz für Sonnenuntergänge, türkisfarbenes Wasser, Blick auf kleine Inseln.
Cala Bassa:
Einfaches Ankern, entspannte Strandclub-Atmosphäre, gut für Mittagspausen.
Cala Salada
Klares Wasser, natürlicheres Flair, ideal zum Schwimmen und Schnorcheln.
Cala Jondal –
gehobenes Publikum, Strandclubs, größere Yachten ankern oft vor der Küste.
Ses Salines
Langer Sandstrand, geselliges Treiben, beliebter Anlaufpunkt an der Südküste.
Cala d'Hort
Beste Aussicht auf Es Vedrà, dramatische Kulisse, malerischer Ankerplatz.
Ses Illetes
Weißer Sand, flaches türkisfarbenes Wasser, Ankern nach karibischer Art.
Cala Saona
Rote Klippen, ruhige Bucht, geschützter Ankerplatz.
Playa de Llevant
Ruhigere Alternative zu Illetes, lange offene Strecke, guter Halt.
Es Pujols (Anchorage-Gebiet):
Lebhaft, aber weniger turbulent als Ibiza, gute Möglichkeiten zum Schwimmen und für eine Mittagspause.

Cala Conta ist einer jener Strände, die sich vom Wasser aus völlig anders anfühlen. Vom Land aus ist es hier belebt und beliebt. Mit der Yacht erreicht man den Strand und sieht sich einer weiten, türkisfarbenen Wasserfläche gegenüber, vor der sich kleine Felseninseln erstrecken. Der Kontrast zwischen dem tiefblauen offenen Meer und dem hellen, flachen Ankerplatz ist beeindruckend.
Hier zu ankern bietet viel Platz. Man liegt weit genug vom Strand entfernt, um den Menschenmassen zu entgehen, aber nah genug, um direkt hineinzuschwimmen. Die umliegenden Klippen und der Blick auf die Inseln bilden eine der fotogensten Kulissen an Ibizas Westküste, besonders wenn das Licht im Laufe des Tages weicher wird.
Cala Conta eignet sich hervorragend für gemischte Gruppen, darunter Familien, Paare und Chartergesellschaften. Die Atmosphäre ist gesellig, aber nicht aufdringlich und steigert sich im Laufe des Nachmittags mit dem nahenden Sonnenuntergang. Vom Wasser aus wirkt der Ort lebhaft, ohne dabei seinen entspannten Westküstencharakter zu verlieren.
Restaurants wie Sunset Ashram und S'Illa des Bosc liegen oberhalb der Küste und machen Cala Conta zu einem der etabliertesten Ankerplätze Ibizas für Sonnenuntergang und Mittagessen.
Das Wasser hier ist außergewöhnlich klar, mit leuchtend türkisfarbenen Flachwasserzonen in Ufernähe und etwas tieferem Blau weiter draußen. Der Meeresboden ist überwiegend sandig mit einigen felsigen Abschnitten und eignet sich daher an geeigneten Stellen zum Ankern.
Es eignet sich hervorragend zum Schwimmen, Treibenlassen und Stand-Up-Paddling. An den felsigen Kanten nahe der kleinen Inseln, wo sich gerne kleine Fische aufhalten, kann man gut schnorcheln. Die Tiefe beträgt in den üblichen Ankergebieten in der Regel 5 bis 10 Meter.
Der späte Nachmittag ist die Hochsaison in Cala Conta, besonders zum Sonnenuntergang. Dank der Westlage zählt der Ort zu den berühmtesten Plätzen Ibizas, um die goldene Stunde zu genießen.
Wer es ruhiger mag, sollte früh morgens anreisen, bevor die Tagesboote und der Strandverkehr zunehmen. Mittags im Hochsommer kann es sehr voll werden; ein etwas weiter draußen gelegener Platz bietet mehr Privatsphäre.
Cala Conta lässt sich gut mit einer Kreuzfahrt vorbei an Es Vedrà am späteren Tagesverlauf kombinieren und ist somit ein idealer erster oder letzter Halt auf einer Charterroute entlang der Westküste.

Cala Bassa zählt zu den einfachsten und komfortabelsten Ankerplätzen an Ibizas Westküste. Bei der Anfahrt mit der Yacht empfängt Sie eine weite, sanft geschwungene Bucht, die von niedrigen Pinien und weichem, goldenem Sand gesäumt ist. Das Wasser wechselt von einem hellen Türkis im flachen Wasser zu einem tieferen Blau weiter draußen und erzeugt so den klassischen mediterranen Kontrast.
Cala Bassa ist an Land beliebt und gut erreichbar. Vom Boot aus wirkt es entspannter. Man ankert etwas vor der Küste, abseits des Fußgängerverkehrs, und hat die Freiheit, ins Wasser zu schwimmen oder an Bord zu bleiben und die Aussicht zu genießen. Die Bucht ist weit und offen, was das Manövrieren und Ankern bei ruhiger See unkompliziert macht.
Cala Bassa ist sehr familienfreundlich und lädt zum Verweilen ein. Es zieht ein bunt gemischtes Publikum an – Familien, Paare und Reisegruppen – und bietet eine entspannte, gesellige Atmosphäre fernab von gehobenem Luxus und Partystimmung. Die Stimmung ist den ganzen Tag über angenehm und nie aufdringlich.
Die Küstenlinie wird vom Cala Bassa Beach Club (CBbC) , was die Positionierung des Strandes als komfortablen, gut organisierten Mittagsstopp an der Westküste definiert.
Der Meeresboden ist hier überwiegend sandig und bietet in geeigneten Bereichen guten Halt, sodass das Schwimmen angenehm ist. Bei passendem Wind ist das Wasser klar und ruhig – ideal zum entspannten Baden, Stand-Up-Paddling und Treibenlassen neben der Yacht.
Schnorcheln ist an den felsigen Rändern der Bucht besser, da dort mehr Meereslebewesen anzutreffen sind. Die Tiefe in gängigen Ankerzonen liegt im Allgemeinen zwischen 4 und 8 Metern.
Der späte Vormittag bis frühe Nachmittag eignet sich gut, wenn Sie eine Mittagspause einlegen möchten. In den Sommermonaten kann es ab Mittag sehr voll werden, daher ist eine frühere Ankunft ratsam, um einen besseren Platz zu finden.
Im Vergleich zu Cala Conta eignet sich Cala Bassa weniger für Sonnenuntergänge, daher nutzen viele Charterboote Cala Bassa als Ankerplatz am Mittag, bevor sie zur goldenen Stunde woanders hinfahren.
Cala Bassa lässt sich gut mit Cala Conta auf einer Westküstenroute kombinieren, sodass sich die beiden Stopps bei einer 6- bis 8-stündigen Charterfahrt einfach kombinieren lassen.

Eingebettet in Ibizas Westküste bietet Cala Salada eine deutlich ruhigere und unberührtere Alternative zu den bekannten Stränden der Insel. Bei der Ankunft mit der Yacht erreicht man eine kompakte Bucht, die von pinienbewachsenen Hügeln und warmen Klippen eingerahmt wird. Das Wasser ist hier von bestechender Klarheit und schimmert in einem satten Türkis, das sich mit zunehmender Entfernung vom Ufer intensiviert.
Auf dem Landweg kann die Zufahrt eingeschränkt und das Parken im Sommer streng reglementiert sein. Mit dem Boot umgeht man all das und gelangt direkt ins offene Wasser. Wer etwas außerhalb des Hauptbadebereichs ankert, genießt einen ruhigen Ausblick auf unberührte Natur statt auf Reihen von Sonnenschirmen.
Cala Salada ist ruhiger und naturbelassener als viele der bekannteren Strandclubs auf Ibiza. Der Ort spricht Familien, Paare und Chartergäste an, die die Landschaft und das Schwimmen genießen möchten, anstatt auf ein geselliges Treiben zu setzen. Die Atmosphäre ist insgesamt entspannt, besonders am frühen Morgen, und vermittelt ein traditionelles und unaufdringliches Flair.
Es gibt ein kleines, traditionelles Restaurant mit Blick auf die Bucht, aber Cala Salada ist nicht von Strandclubs geprägt, was ihren authentischeren, weniger kommerziellen Charakter unterstreicht.
Dies ist einer der besten Badeplätze an der Westküste. Das Wasser ist hervorragend klar, und der felsige Meeresboden an den Rändern der Bucht eignet sich gut zum Schnorcheln.
Es gibt sandige Stellen zum Ankern, aber man muss sorgfältig positionieren, um felsige Bereiche und geschützte Zonen zu meiden. Die typische Ankertiefe beträgt je nach Entfernung vom Ufer etwa 6 bis 12 Meter.
Der Morgen ist ideal. Das Wasser ist oft ruhiger und die Bucht wirkt ruhiger, bevor der Tagesverkehr zunimmt.
Am Nachmittag kann es im Hochsommer durch den hohen Bootsverkehr recht voll werden, daher nutzen viele Charterboote Cala Salada als frühen Badestopp, bevor sie weiter nach Süden oder zu Orten mit Sonnenuntergangsblick fahren.
Cala Salada eignet sich besonders gut als erster Stopp des Tages, bevor man am Nachmittag weiter in Richtung Cala Bassa oder Cala Conta fährt.

An Ibizas Südküste bietet Cala Jondal ein völlig anderes Flair: Statt ruhiger Buchten erwartet Sie hier ein mondäner, geselliger Ankerplatz. Bei der Anfahrt mit der Yacht öffnet sich der Blick auf eine langgezogene, geschwungene Bucht, eingerahmt von niedrigen Klippen und einem dunklen Kieselstrand. Das Wasser ist tiefblau und klar, und der Ankerplatz liegt etwas weiter draußen als viele Buchten an der Westküste, wodurch er ein offeneres Gefühl vermittelt.
Cala Jondal ist auf dem Landweg für seinen dichten Verkehr und die vielen Reservierungen bekannt. Mit der Yacht erreicht man die Bucht direkt, ankert komfortabel und fährt mit dem Beiboot an Land, falls man ein Mittagessen reserviert hat. Der Ankerplatz wirkt wie geschaffen für Boote, denn große Yachten liegen regelmäßig vor Anker.
Cala Jondal verströmt eine ausgesprochen exklusive und gesellige Atmosphäre. Der Ort zieht ein gut gekleidetes, internationales Publikum an, wobei sowohl größere Yachten als auch Tagescharterboote vor Anker liegen. Die Stimmung steigert sich im Laufe des Nachmittags stetig und wirkt eher elegant als chaotisch.
An der Küste befinden sich Casa Jondal und Blue Marlin , was Cala Jondal zu einem der bekanntesten und exklusivsten Ankerplätze für Mittagessen und Strandclubs auf Ibiza macht.
Das Wasser ist klar und erfrischend, der Meeresboden jedoch eher kiesig und felsig als sandig. In geeigneten Sandbereichen findet man guten Halt, die Positionierung ist aber wichtig.
Die Wassertiefe variiert üblicherweise zwischen 8 und 15 Metern, je nachdem, wie weit draußen man ankert. Schwimmen ist hier angenehm, aber die Bucht eignet sich weniger zum Schnorcheln als vielmehr für eine gesellige Bade- und Mittagspause.
Der späte Vormittag bis frühe Nachmittag ist ideal, wenn Sie ein Mittagessen in einem Beachclub planen. Ab Mittag ist der Ankerplatz im Hochsommer deutlich belebter.
Wer es ruhiger mag, sollte früher anreisen, bevor die größeren Yachten und Tagesboote eintreffen. Cala Jondal ist kein Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen, daher fahren die meisten Charterboote erst später am Tag weiter.
Cala Jondal lässt sich gut mit Ses Salines oder einer Kreuzfahrt in Richtung Formentera kombinieren und ist somit ein idealer südlicher Zwischenstopp auf einer ganztägigen Inselhopping-Tour.

Ses Salines ist einer der längsten und bekanntesten Strände Ibizas und erstreckt sich in einem weiten Bogen entlang der Südküste. Bei der Anfahrt mit der Yacht sieht man einen breiten Streifen hellen Sandes, der von Dünen und niedrigem Grün gesäumt wird, mit dem offenen Meer, das sich in der Ferne bis nach Formentera erstreckt.
Anders als die engeren Buchten der Westküste wirkt Ses Salines weitläufig. Man ankert weiter draußen im offenen Wasser und genießt so einen ungestörten Blick auf die Küste. Auf der Straße kann es in der Hochsaison sehr voll und hektisch sein. Mit der Yacht hingegen liegt man weitab vom Trubel und hat die Freiheit, zu schwimmen, zu entspannen oder nach Belieben an Land zu gehen.
Ses Salines besticht durch seine lebendige, offene Atmosphäre und zieht den ganzen Sommer über ein bunt gemischtes Publikum an – von Strandbesuchern über Tagesausflügler bis hin zu Charteryachten. Der Strand ist gesellig und nicht exklusiv, mit einem vielfältigen Publikum und einer stetig wachsenden Stimmung im Laufe des Tages. Vom Wasser aus wirkt der lange Sandstrand selbst zu Stoßzeiten geräumig.
etablierte Lokale wie der Jockey Club und der Beso Beach Ibiza , die Ses Salines als einen der klassischen Anlaufpunkte für Mittagessen und Strandclubs an der Südküste der Insel unterstreichen.
Das Wasser ist im Allgemeinen klar und der Meeresboden sandig, besonders in Küstennähe. Der Ankergrund kann stellenweise aufgrund von Seegraswiesen variieren, daher ist sorgfältiges Ankern wichtig.
In gängigen Ankergebieten liegt die Wassertiefe üblicherweise zwischen 6 und 14 Metern. Schwimmen ist angenehm und ungestört, mit viel Platz zum Treibenlassen oder Stand-Up-Paddling rund um die Yacht.
Der späte Vormittag bis frühe Nachmittag eignet sich gut, wenn Sie eine Mittagspause einlegen möchten. In der Hauptsaison wird es mittags sehr voll, daher ist eine frühere Ankunft von Vorteil.
Es geht weniger um den Sonnenuntergang, sondern vielmehr um die Atmosphäre am Tag. Viele Charterboote nutzen den Ort als südlichen Zwischenstopp, bevor sie in Richtung Formentera übersetzen.
Ses Salines lässt sich ideal mit Cala Jondal oder einer kurzen Bootsfahrt nach Ses Illetes auf Formentera kombinieren und bietet so einen abwechslungsreichen Tag voller Inselhüpfen.

Cala d'Hort besticht durch seine atemberaubende Aussicht. Schon bei der Anfahrt mit der Yacht erhebt sich die imposante Silhouette von Es Vedrà dramatisch aus dem Meer, direkt vor der Küste. Der Strand selbst ist kleiner und rauer als andere, doch die Kulisse macht diesen Ankerplatz unvergesslich.
An Land ist Cala d'Hort für seinen Aussichtspunkt und seine Restaurants bekannt. Mit der Yacht ankern Sie direkt gegenüber einem der berühmtesten Wahrzeichen Ibizas. Hier genießen Sie einen ungestörten Blick auf Es Vedrà und Es Vedranell, auf offenes Wasser und eine dramatischere Atmosphäre als in den ruhigeren Buchten weiter nördlich.
Cala d'Hort besticht eher durch seine malerische Landschaft als durch sein pulsierendes Nachtleben. Der Ort zieht Familien, Paare und Chartergäste an, die vor allem vom Blick auf Es Vedrà und weniger vom Strandclub-Ambiente angelockt werden. Die Atmosphäre ist entspannt und traditionell; die meisten Besucher konzentrieren sich auf die Umgebung und weniger auf die ausgelassene Partystimmung, die man anderswo auf der Insel findet.
Restaurants wie El Carmen und Restaurante Cala d'Hort bieten einen herrlichen Blick auf die Bucht und positionieren den Ort damit eher als klassischen, auf Aussicht ausgerichteten Mittagsstopp denn als pulsierenden Strandclub.
Wasser & Schwimmen
Das Wasser ist klar und erfrischend, der Meeresboden besteht jedoch aus einer Mischung aus Sand und Felsen. Beim Ankern ist sorgfältiges Positionieren wichtig, um Felsabschnitte und geschützte Seegraswiesen zu meiden.
Die Wassertiefe variiert in der Regel zwischen 8 und 15 Metern, je nachdem, wie weit draußen man ankert. Schwimmen ist ein Vergnügen, und die umliegenden Felsformationen bilden eine beeindruckende Naturkulisse, während man im Wasser ist.
Der späte Nachmittag ist ideal, besonders wenn Sie den Sonnenuntergang in Richtung Es Vedrà erleben möchten. Das wechselnde Lichtspiel auf den Felsformationen macht diese Gegend so besonders.
Mittags kann es in der Hochsaison im Sommer besonders voll sein, daher hilft es, etwas früher oder später anzukommen, um Staus zu vermeiden.
Ankern Sie mit Es Vedrà direkt vor dem Bug, um die beste Perspektive und die besten Fotos zu erhalten.
Cala d'Hort lässt sich perfekt mit einer gemütlichen Kreuzfahrt um Es Vedrà in Richtung der goldenen Stunde kombinieren und ist somit ein landschaftlich reizvoller Zwischenstopp auf einer Charterroute entlang der West- oder Südwestküste.

Ses Illetes ist der Grund, warum viele Charterboote von Ibiza nach Formentera übersetzen. Bei der Anfahrt mit der Yacht wird das Wasser merklich heller und wechselt von einem tiefen Blau zu einem leuchtenden, flachen Türkis. Lange weiße Sandstrände erstrecken sich zwischen dem offenen Meer auf der einen und dem ruhigen, lagunenartigen Wasser auf der anderen Seite.
An Land ist es wunderschön. Vom Boot aus ist es ein außergewöhnliches Erlebnis. Man ankert in klarem, flachem Wasser mit freier Sicht bis zum Meeresgrund. Dank der Lage kann man direkt vom Heck der Yacht in fast tropisch anmutendes Wasser schwimmen. Es ist einer der optisch beeindruckendsten Ankerplätze der Balearen.
Ses Illetes besticht durch eine elegante und zugleich lebhafte Atmosphäre und zieht eine Mischung aus Charteryachten, Tagesbooten und Besuchern von Ibiza an. Der Strand wirkt mondän und nicht chaotisch, die Stimmung steigert sich im Laufe des Nachmittags stetig, während die entspannte und offene Atmosphäre dank der Länge des Strandes erhalten bleibt.
Restaurants wie Juan y Andrea und Beso Beach Formentera säumen die Küste und machen Illetes zum etabliertesten und bekanntesten Yacht-Lunch-Ziel der Insel.
Das Wasser hier zählt zu den klarsten der Region. Der Meeresboden besteht größtenteils aus Sand mit geschützten Seegraswiesen, daher muss beim Ankern Vorsicht walten und nur in dafür vorgesehenen Zonen geachtet werden.
Die Wassertiefe in gängigen Ankergebieten beträgt typischerweise 4 bis 8 Meter. Die Badebedingungen sind hervorragend, bei ruhigem Wetter herrscht flaches, ruhiges Wasser, und die Bedingungen sind ideal zum Stand-Up-Paddling.
Der späte Vormittag ist ideal für ein entspanntes Erlebnis und einen optimalen Ankerplatz. Mittags, in der Hochsaison, ist der Ankerplatz stark frequentiert.
Der frühe Nachmittag eignet sich gut für ein Mittagessen, und viele Charterboote legen noch vor Sonnenuntergang ab, um bequem nach Ibiza zurückzukehren.
Ses Illetes lässt sich ideal mit einem Stopp in Cala Saona oder einem Ankerplatz im Süden Ibizas kombinieren und ist somit ein Höhepunkt jeder ganztägigen Inselhopping-Tour.

Cala Saona bietet ein völlig anderes Erlebnis als Ses Illetes. Bei der Anfahrt mit der Yacht gelangt man in eine kompakte Bucht, die von warmroten Klippen und einer sanft hügeligen, zerklüfteten Landschaft eingerahmt wird. Der Farbkontrast zwischen dem Felsen, dem hellen Sand und dem leuchtend türkisfarbenen Wasser macht sie zu einem der malerischsten Ankerplätze Formenteras.
Vom Auto aus wirkt sie abgelegen. Vom Boot aus fühlt man sich geschützt und ruhig. Die Bucht bietet bei den richtigen Bedingungen natürlichen Schutz, und das Ankern hier vermittelt ein intimeres und intimeres Gefühl als die Weite von Illetes.
Cala Saona bietet eine ruhigere, entspanntere Atmosphäre als Ses Illetes. Der Ort ist besonders bei Familien, Paaren und Reisegruppen beliebt, die einen malerischen Badeplatz abseits des Trubels eines Strandclubs suchen. Die Stimmung ist insgesamt ruhig und unaufdringlich, vor allem außerhalb der Mittagszeit.
Es gibt eine kleine Anzahl traditioneller Restaurants mit Blick auf die Bucht, darunter das Restaurant Sol , was dessen Positionierung als unaufdringlicher, auf Aussicht ausgerichteter Mittagsstopp und nicht als prominentes Speiselokal unterstreicht.
Wasser & Schwimmen
Das Wasser ist hier klar und bei ruhigem Wetter meist spiegelglatt. Der Meeresboden ist überwiegend sandig, mit einigen felsigen Rändern in der Nähe der Klippen.
Die Ankertiefe liegt je nach Position üblicherweise zwischen 5 und 10 Metern. Die Badebedingungen sind hervorragend, und die geschlossene Form der Bucht sorgt für ein geschütztes Gefühl und lädt zum entspannten Treibenlassen und Stand-Up-Paddling ein.
Der späte Vormittag oder der frühe Nachmittag eignen sich gut, besonders bevor die Bucht sich mit kleineren Booten füllt.
Es eignet sich auch hervorragend für einen Zwischenstopp am späten Nachmittag, wenn die Sonne tiefer sinkt und die Klippen in wärmeren Farbtönen erstrahlen. Hier geht es weniger um einen spektakulären Sonnenuntergang, sondern vielmehr um geschützte Badebedingungen.
Cala Saona lässt sich gut mit Ses Illetes am frühen Tag kombinieren und ergibt so eine ausgewogene Formentera-Route, bevor es am Nachmittag wieder zurück Richtung Ibiza geht.

Direkt gegenüber von Ses Illetes erstreckt sich die Playa de Llevant zu einem längeren, weitläufigeren Sandstrand mit deutlich weniger Booten. Bei der Anfahrt mit der Yacht bietet sich ein langer, ununterbrochener Blick auf hellen Sand, auf der einen Seite das weite, offene Meer und dahinter die flache Landschaft Formenteras.
Zu Lande ist die Insel weniger frequentiert als Illetes. Vom Wasser aus bietet sie mehr Freiraum. Man ankert in klarem Wasser, umgeben von weniger Yachten, was für eine entspanntere und weitläufigere Atmosphäre sorgt, während man dennoch die gleichen leuchtenden Türkistöne genießen kann, für die Formentera berühmt ist.
Playa de Llevant wirkt deutlich ruhiger als das benachbarte Ses Illetes. Der Ort zieht Charteryachten und Tagesboote an, die eher Weite als Trubel suchen, und besticht durch eine entspannte, unaufdringliche Atmosphäre den ganzen Tag über. Die Umgebung ist naturbelassener und offener, mit weniger organisierten Strandclubs entlang der Küste.
Es gibt hier nur wenige formelle Strandclubs, was Llevants Positionierung als ruhigere, auf Schwimmen ausgerichtete Alternative und nicht als auf Gastronomie fokussierten Ort unterstreicht.
Wasser & Schwimmen
Die Wasserqualität ist hervorragend, ähnlich wie bei Illetes, mit sandigem Meeresboden und flachen türkisfarbenen Bereichen in Küstennähe.
Die Wassertiefe variiert je nach Position typischerweise zwischen 4 und 9 Metern. Die offene Lage kann etwas mehr Bewegung bedeuten als die geschützte Seite von Illetes, aber bei ruhigem Wetter ist sie ideal zum Schwimmen und Stand-Up-Paddling.
Wann man besuchen sollte
Der späte Vormittag ist ideal, bevor Wind und Verkehr zunehmen. An heißen Sommernachmittagen kann die offene Seite je nach Bedingungen etwas unruhiger werden.
Es eignet sich gut entweder als Alternative zu Illetes, wenn dieser Ankerplatz stark frequentiert ist, oder als zweiter Anlegeplatz für ein ruhigeres Schwimmerlebnis.
Falls Ihnen Illetes zu überfüllt erscheint, fahren Sie um die Landspitze herum nach Llevant, um mehr Platz zu finden und gleichzeitig die gleiche Wasserqualität zu erhalten.
Llevant lässt sich problemlos mit Ses Illetes und Cala Saona kombinieren, sodass Sie im Rahmen einer einzigen, gut getakteten Inselhüpftour mehrere Stopps auf Formentera einlegen können.

Wenn Sie vor Es Pujols ankern, gelangen Sie näher an einen der lebhaftesten Orte am Wasser von Formentera, wo Sie Schwimmen und Essen ganz einfach an einem Ort verbinden können. Bei der Anfahrt mit der Yacht wirkt die Küste touristisch erschlossener, mit einem kleinen Ferienort hinter felsigen Buchten und Sandstränden. Die natürliche Wasserfarbe harmoniert perfekt mit der lebendigen Küstenlandschaft.
An Land ist Es Pujols einer der wichtigsten Anlaufpunkte auf Formentera. Mit dem Boot ankert man unweit der Küste in klarem Wasser und hat dennoch bequemen Zugang zu Restaurants und Uferpromenaden. Der Ort eignet sich hervorragend als Zwischenstopp, der Schwimmen mit einem Spaziergang an Land verbindet.
Es Pujols versprüht im Vergleich zu Cala Saona oder Llevant ein lebhafteres Hafenflair. Der Ort zieht eine Mischung aus Inselbesuchern und Chartergästen an, die hier zum Mittagessen an Land anlegen. Tagsüber herrscht eine entspannte, aber gesellige Atmosphäre. Es ist lebhafter als die naturbelasseneren Ankerplätze, aber dennoch deutlich ruhiger als die angesagten Strandclubs Ibizas.
Entlang der Küste reihen sich Restaurants wie Chezz Gerdi , die Es Pujols eher zu einem bequemen und etablierten Mittagsstopp als zu einem reinen Badeankerplatz machen.
Das Wasser ist nach wie vor sehr klar, obwohl der Meeresboden je nach Position aus einer Mischung aus Sand und Felsen bestehen kann. Sie müssen vorsichtig ankern, um geschützte Seegraswiesen zu meiden.
Die Wassertiefe in gängigen Ankergebieten liegt üblicherweise zwischen 5 und 10 Metern. Schwimmen ist angenehm, und entlang der Küste gibt es mehrere kleine Buchten, die man mit dem Beiboot erkunden kann.
Der späte Vormittag oder der frühe Nachmittag eignen sich am besten, wenn Sie das Ankern mit einem Mittagessen an Land verbinden möchten.
Es geht weniger um den Sonnenuntergang als vielmehr um die Atmosphäre am Tag. Wenn Sie eine entspannte Rückkehr nach Ibiza planen, eignet sich dieser Ort hervorragend als letzter Stopp auf Formentera, bevor Sie die Heimreise antreten.
Es Pujols lässt sich gut mit Ses Illetes am frühen Tag kombinieren und bietet Ihnen eine Mischung aus unberührtem weißen Sandstrand und einem geselligeren Zwischenstopp im Hafenstil, bevor Sie wieder nach Ibiza übersetzen.
Es ist hilfreich, die Strände einzeln aufgelistet zu sehen. Sie in der richtigen Reihenfolge zu erleben, sorgt jedoch für einen gelungenen Chartertag.
Nachfolgend finden Sie zwei Beispielrouten: eine konzentriert sich auf die Westküste Ibizas, die andere kombiniert Ibiza mit Formentera.
Morgen – Cala Salada
Beginnen Sie den Tag bei ruhigeren Bedingungen in Cala Salada. Das Wasser ist morgens oft spiegelglatt und eignet sich daher ideal für Ihre erste Schwimm- und Stand-Up-Paddling-Session, bevor der Andrang zunimmt.
Mittag – Cala Bassa
Fahren Sie Richtung Süden nach Cala Bassa, um dort entspannt zu ankern und zu Mittag zu essen. Ankern Sie in einem sandigen Bereich und fahren Sie mit dem Beiboot an Land, falls Sie im Cala Bassa Creek reserviert haben.
Nachmittag – Cala Conta
Fahren Sie weiter entlang der Westküste und steuern Sie Cala Conta an. Schwimmen Sie, entspannen Sie sich und genießen Sie den weiten Blick auf die kleinen vorgelagerten Inseln.
Goldene Stunde – Es Vedrà Cruise-By
Genießen Sie zum Abschluss eine gemütliche Fahrt vorbei an Es Vedrà, während das Licht sanfter wird. Dies ist eine der legendärsten Sonnenuntergangskulissen Ibizas.
Rückkehr zum Hafen – Früher Abend
Mit dem Boot zurück in Richtung Ibiza-Stadt, die Sonne im Rücken.
Warum das so gut funktioniert:
Es steigert sich allmählich von einer ruhigen Badepause über einen Ankerplatz zum Mittagessen bis hin zu einem dramatischen Sonnenuntergang.
Vormittag – Ses Salines
Kurze Kreuzfahrt entlang der Südküste für ein Aufwärmschwimmen im offenen Wasser vor der Überfahrt nach Formentera.
Später Vormittag – Ses Illetes (Formentera):
Ankern Sie im flachen, türkisfarbenen Wasser. Schwimmen Sie, entspannen Sie sich und bereiten Sie sich auf das Mittagessen an Land vor, falls reserviert.
Mittagessen – Juan y Andrea oder Beso Beach (Formentera):
Mit dem Beiboot an Land für ein ausgiebiges, strukturiertes Mittagessen.
Nachmittag – Cala Saona:
Bootsfahrt entlang der Westseite von Formentera zu einem geschützteren, malerischen Badestopp, eingerahmt von roten Klippen.
Rückfahrt – Cala Jondal oder Direktkreuzfahrt zurück
Auf dem Rückweg können Sie, wenn es die Zeit erlaubt, in Cala Jondal einen Zwischenstopp für einen späten Drink einlegen oder eine Kreuzfahrt bei Sonnenuntergang auf zurück nach Ibiza genießen.
Warum das so gut funktioniert:
Sie erleben beide Inseln – die kontrastierenden flachen Ankerplätze mit weißem Sand und die dramatische Küste Ibizas – an einem einzigen, nahtlosen Tag.
Ibiza und Formentera sind Inseln der Gegensätze. An einem einzigen Tag kann man von ruhigen, türkisfarbenen Ankerplätzen zu lebhaften Strandmittagessen, von flachen, weißen Sandbänken zu dramatischen Steilküstenlandschaften gelangen. Der Unterschied liegt nicht nur im Reiseziel, sondern auch in der Anreise.
An Bord einer Yacht gibt es keine Eile zwischen den Anlegestellen, keinen festen Zeitplan, der von Straßen oder unerreichbaren Reservierungen diktiert wird. Man ankert, wo es sich richtig anfühlt, schwimmt, wenn das Wasser einladend aussieht, verlängert das Mittagessen, wenn die Atmosphäre passt, oder verlegt den Ankerplatz für einen schöneren Sonnenuntergang.
Um beide Inseln richtig zu erleben, braucht man Flexibilität, Ortskenntnisse und die Freiheit, die Route spontan anzupassen. Eine private Charter bietet Ihnen diese Kontrolle, denn so kann sich die Reiseroute an die Gegebenheiten, Ihre Vorlieben und Ihren Zeitplan anpassen, anstatt umgekehrt.
Wenn Sie einen Aufenthalt auf Ibiza oder Formentera planen, überlegen Sie sich, wie der Tag für Sie aussehen soll. Entspannt und mit Fokus auf Schwimmen, gesellig mit einem gemeinsamen Mittagessen oder landschaftlich reizvoll mit einem Sonnenuntergang? Die richtige Yacht und Route machen Ihren Wunsch wahr.